Es ist geschafft – und ich für meinen Teil kann nur ein “Uff!” hinten anfügen. Selbst die allerletzte Fahrt inklusive Zeiteinblendung bis zum Schluss des Renn-Wochenendes in Wengen um Punkt 21:00 Uhr hat nichts mehr an der Platzierung ändern können. Die Zeiten und Ränge für den internen CHIP*Allstars Wettbewerb stehen unabänderlich fest.
Der ORF-Server lässt derzeit noch mit der Auswertung der Weltcup-Punkte auf sich warten – und selbst die Skihütten-Profile lassen sich grad nur zäh wie Kaugummi abrufen. Aber das legt sich noch und derweil kann ich zur Siegerehrung schreiten.. äh … schreiben:
Es ist mal wieder soweit! Das Renn-Wochenende in Wengen ist eröffnet und findet diesmal unter widrigen Wetterbedingungen statt, genauer gesagt auf EIS.
Damit ist klar: Ihr müsst vor allem die optimale Ski-Einstellung finden und werdet dennoch nicht die guten Quali-Zeiten, die die meisten bei Sonne und optimalen Bedingungen hinter sich gebracht haben, erreichen.
Empfehlung Rennen Wengen: 12 – 58 – 30 zwischen 25 – 55 – 20
Viel auf Kanten setzen und trotz etwas ruppeliger Fahrt möglichst ruhig und rund fahren. Gute Anfangs-Settings sind 12 – 58 – 30 (drehen – kanten – gleiten). Im weiteren Verlauf des Rennens hat sich zur Erzielung besserer Zeiten etwas mehr auf Drehen als vorteilhaft erwiesen – etwa 25 – 55 – 20. Je nach Fahrstil solltet ihr dieses Setting plus-minus 5 Punkte verändern.
CHIP*Allstars 2:33,925 zum Auftakt
Die Frühaufsteher unter den CHIP*Allstars haben 1ste Renn-Zeiten hingelegt. Erwartungsgemäß liegt HorstTappert vor Hypnotoad und dem Ollinator. Letztgenannte liefern sich hoffentlich ein spannendes Duell um den 2ten Platz Auch Endverbraucher hat eine gemütliche Cruising-Rennrunde absolviert.
Für die wertvollen Weltcup-Punkte reichen die Zeiten noch nicht. Aber es geht ja auch erst los mit den Rennen.
Allen Allstars & unseren Skihütten-Freunden
viel Glück und Spaß auf dem Track
Um bei der SC09 gut abzuschneiden sollte man üben und von den Guten lernen. Glücklicherweise behalten manche “Meister” ihre Weisheiten auch nicht für sich, sondern machen sich die Mühe in ausführlichen Tutorials die Tücken der Pisten zu erläutern.
Von “frundelix” gibt es z.B. ein Video-Tutorial mit entsprechenden Texteinblendungen zur jeweiligen Passage bei der Abfahrt in Wengen. Auch, wenn es ein wenig hektisch ist, so bekommt ihr neben Linda´s Skischul-Video auch gleich noch ein paar Tipps, wo man einlenken oder den Sprung drücken sollte.
Wengen Video-Tutorial
Ganz in Ruhe anschauen könnt ihr euch das sehr detaillierte Wengen Tutorial mit Texten und Screenshots von KWBG aus dem Playerworlds-Forum. Für so ganz doofe wie mich ist sogar das kritische Brüggli-S nochmal extra als Slow-Mo Video zu sehen. Eines der besten Tutorials, die es für Wengen gibt.
Sie sind neben guten Streckenkenntnissen der Schlüssel zum Erfolg: Die optimalen Ski Einstellungen. In vier Tagen steht das dritte Weltcup-Rennen in Wengen an – und ihr solltet vorab die optimalen Settings für jede Wetterlage kennen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Nicht jedes Rennen findet bei eitel Sonnenschein statt – und ihr könnt (besser: solltet) bei Neuschnee oder Eis eben nicht die selben Ski Einstellungen verwenden.
Tipp: Wie immer solltet ihr die Settings eurem eigenen Fahrstil anpassen, aber nicht massiv von den oben genannten Empfehlungen abweichend.
Bei Sonne ist es vorteilhaft, wegen der schnellen Links-Rechts-Wechsel und S-Kurven an den schrägen Hängen mehr auf Kanten als auf Drehen zu setzen. Spätestens bei den letzten Schlenkern kurz vor der Zieleinfahrt müsst ihr kanten – mit drehen bekommt ihr das kaum hin. Um zeitig wieder Fahrt aufzunehmen und bei einem harmonischen, möglichst runden Fahrstil auch gar nicht erst einzubüßen, solltet ihr darüber hinaus möglichst viel auf Gleiten setzen. Wer die passenden Stellen gut drückt, kann dadurch Sekunden!! rausholen.
Tendenziell seht ihr schon, dass ihr bei Neuschnee vor allem sehr viel auf Gleiten setzen müsst, um ausreichend Fahrt aufzunehmen … mit der Konsequenz, die Tore/Fahnen früher anzufahren als bei Sonne, um zeitig die “Kurve” zu kriegen. Ihr werdet weniger weit springen und müsst generell auch weniger Sprünge mit der Leertaste drücken.
Auf vereister Piste ist widerum das Kanten sehr wichtig, da ihr generell schnell Fahrt aufnehmt und eine wesentlich aggressivere Linie fahren müsst. Durch das hohe Tempo kommt ihr relativ spät an den Fahnen zum einlenken. Das zwingt euch förmlich zu einem massiven Einlenken im letzten Moment und führt automatisch zu einem kantenden Ski. Auf Eis wird´s auch holperiger und ihr könnt/solltet öfter Sprünge drücken, um die Fahrt dennoch so rund und ruhig wie möglich zu halten.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Also hab ich mir mal die Qualifikationszeiten der Mitstreiter-Teams aus der Blogroll angeschaut. Irgendwie muss man das eigene CHIP*Allstars Team doch motivieren, vielleicht noch die ein oder andere Quali-Kohle nachzulegen ,-)
Beim Rundumblick bei den Herren des CCR Kemeten , der Outdoor Connection oder der Chromvögel, die gestern scheinbar im Rahmen einer kleinen LAN-Session ihre Quali-Zeiten verbessert haben muss ich aber doch sagen: “Es schaut guat aus, Buam!” Wir können durchaus mithalten …
Nennt es amüsant, beschämend oder eine Aufforderung zum ausloten von evtl. nützlichen Cuts, um die Abfahrt für eine bessere Zeit abzukürzen – mir wurscht. In jedem Fall hat die Ski Challenge auch in den langen Quali-Tagen bis zum nächsten Rennen interessantes Material anzubieten.
Ich wusste z.B. selbst nicht, dass man auch “unter der Strecke” fahren kann oder selbst als Schatten die Piste unsicher und dennoch eine offizielle Zeit hinlegen *bg*
Mit Wengen steht in der aktuellen Qualifikations-Runde zur SC 09 eine der ältesten und zugleich herausfordernsten Abfahrten auf dem Plan. Die Strecke ist ein ständiges auf und ab und erfordert durch ihre Länge äußerste Konzentration, um eine ordentliche Zeit hinzulegen. Etwa 2:30 Minuten dauert die Abfahrt, die nur an wenigen Stellen Fehler verzeiht, ansonsten heisst es: “piep … piep … piieeep … Nochmal an den Start!”
Hier das Video zur Ideallinie der Wengen-Abfahrt bei Sonne (Skischule Linda):
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